Protestmarsch 31.1.2014

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Am Freitag, dem 31.1.2014, haben wir zu einem Protestmarsch anlässlich der bevorstehenden Olympischen Spiele in Sotschi aufgerufen. Treffpunkt war um 17.00 Uhr bei der Staatsoper. Trotz der Kälte und des eisigen Windes fanden sich ein paar hundert Demonstranten ein um gegen die homophoben Gesetze und den Umgang der heimischen Entscheidungsträger zu protestieren.

Kurz vor Abmarsch des Zuges richtete die HIV-Expertin Birgit Leichsenring das Wort an die Anwesenden und wies auf die dramatische Lage der HIV-Prävalenz und die Auswirkungen der Gesetze auf die Präventionsarbeit in Russland hin.
Danach verlas Angela Schwarz von der Wiener Antidiskriminierungsstelle eine Grußbotschaft von NR-Abg. Petra Bayr und wies auf die Wichtigkeit unseres Anliegen hin.

Der Protestzug bewegte sich danach über den Kärntner Ring über den Schwarzenbergplatz und Rennweg zum Sitz des ÖOC (Österreichischem Olympischen Comittee). Begleitet wurde der Zug von Musik und vorproduzieren Files in deutscher, englischer und russischer Sprache. Beim ÖOC appellierte BR Marco Schreuder an Verantwortliche von Sportveranstaltungen die Vergaberichtlinien für Großereignisse zu überdenken. Nach 2 Minuten gingen in dem Gebäude die Lichter aus und etliche MitarbeiterInnen des ÖOC und der Österreichischen Lotterien starrten aus dunklen Fenstern auf den Demonstrationszug.

Danach zog der Protestmarsch weiter zur Reisnerstraße, Sitz der Russischen Botschaft. Dort appellierte MEP Ulrike Lunacek an den Europarat, Christian Högl und Cecile Balbous von der HOSI Wien erklärten die schwierige Lage der AktivistInnen in Russland, Barbara Schlachter-Delargo ging auf die Probleme von Homosexuellen mit Kindern ein, Moritz Yvon von der HOSI Wien Jugend erklärte welche Auswirkungen die Gesetze auf das Coming Out hatten und ein Vertreter von MiGay richtete eine Grußbotschaft nach Russland. Danach gab es den krönenden Abschluss von Herrn Tischbein und Pansky mit einem genialen Song.

Wir danken allen MitstreiterInnen für ihr Durchhaltevermögen und allen HelferInnen die diese Demonstration möglich machten!

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